Sanierung von Altbauten – so spart man Nebenkosten


 Andreas Schwarz|  30. März 2017|  Keine Kommentare|   Lesedauer: 2.11 min.

Ob Eigentümer oder Mieter – für Heizung und Warmwasser in den eigenen vier Wänden muss heute jeder tief in die Tasche greifen. Und jedes Jahr ein bisschen tiefer. Denn eins ist sicher: Die Nebenkosten steigen. Nur wer beim Verbrauch spart, hat eine Chance, die Preisspirale abzufedern. Zwei Wege stehen offen: Die kalten Füße ignorieren und weniger heizen – oder für eine bessere Wärmedämmung sorgen. Keine Frage: Wer’s im Winter behaglich haben will, wählt den zweiten Weg.

Die Wurzel allen Übels sind oft Fenster und Türen. Besonders in Altbauten sind sie in der Regel undicht oder schlecht gedämmt. Das führt zu hohen, unnötigen Wärmeverlusten. Hier kann und hier sollte Abhilfe geschaffen werden. Denn ist ein Haus oder eine Wohnung zu vermieten oder zu verkaufen, muss der Eigentümer dem Interessenten einen Energie-Pass vorlegen. Dieser gibt Auskunft über die Energie-Bilanz des Gebäudes. Potenzielle Mieter und Käufer können so einzelne Objekte in puncto Nebenkosten vergleichen. Als Argument für oder gegen einen Vertragsabschluss ist dieser Vergleich nicht zu unterschätzen.

Um also gut abzuschneiden bei den Energie-Werten, sollten Eigentümer wärmetechnische Schwachstellen schnellstens beheben. Moderne Fenster und Haustüren mit Wärmeschutzverglasung erreichen hervorragende Dämmwerte. Der Energieverlust läßt sich durch die Sanierung erheblich reduzieren. So behält man die Nebenkosten im Griff.

Ist der Entschluss zur Sanierung gefasst, sollte ein Experte beauftragt werden. Der beste Ansprechpartner ist ein Innungsschreiner, der sich auf den Bau von Fenstern spezialisiert hat. Als Experte kann er den Kunden optimal beraten und dann die neuen Fenster – oder die neue Tür – nach dessen Vorstellungen herstellen. Nach Maß, versteht sich. Wichtig dabei: die abschließende Montage mit einer luftdichten Fuge. Wer hier spart, spart am falschen Ende. Denn das beste Fenster ist nichts wert, wenn es nicht fachmännisch eingebaut wird. Der Innungsschreiner hilft auch in diesem Punkt weiter.

Nicht zu verachten sind zwei Nebeneffekte der Sanierung: Der Schallschutz wird erhöht, und Einbrecher haben es schwerer. Denn neue Türen und Fenster verbessern nicht nur die Energie-Bilanz, sie bringen auch mehr Ruhe und Sicherheit. So wird’s erst richtig behaglich in den eigenen vier Wänden.

Übrigens: Schlaue Sanierer nutzen die staatlichen Förderprogramme der KfW: www.kfw.de

 


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